TSV Firnhaberau

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Vereinschronik

1926 Gründung des Turn- und Sportvereins  Firnhaberau, der sich dem Arbeitersportbund anschloss. Initiatoren waren Kaspar Reiter und Alfred Wainald. Ursprünglich waren die Vereinsfarben weiß und schwarz, später wurden sie in weiß-weinrot geändert.   Das erste Fußballfeld musste mühsam mit Axt und Pickel gerodet werden. Turnen war nur während der Sommermonate möglich, da eine geeignete Übungsstätte fehlte. Schon in den Gründungsjahren schloss sich eine Laien-Theatergruppe unter der Regie von Max Peter Mader dem TSV an.

1928 Bau der Siedlungsgaststätte. In dem Saal konnte nun unter beengten Verhältnissen ein geregelter Turnbetrieb stattfinden.

1933 Die neue Sportplatzanlage hinter der Schule wurde fertiggestellt.

1939 bis 1945 Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Sport- und Übungsbetrieb eingestellt. Der größte Teil der Mitglieder wurde zum Kriegsdienst eingezogen oder an auswärtige Arbeitsstellen versetzt. Insgesamt 25 Mitglieder kehrten nicht mehr zurück.

1946 Nach dem Krieg ergriff Adolf Naumann die Initiative und die Abteilungen Fußball, Turnen und Theater begannen wieder mit dem Training bzw. den Proben. Die Firnhaberauer Sangesfreunde schlossen sich dem Verein an. Diese Abteilung löste sich allerdings 1972 wegen Nachwuchsmangel auf.

1950 Otto Voggeser übernahm die Turnabteilung und führte sie 40 Jahre lang.

1957 Die Turnstunden wurden vom Saal der Gaststätte „Im neuen Hubertushof“ in die Kleinturnhalle der Volksschule verlegt.

1964 Die Tischtennisabteilung wurde gegründet. Erster Abteilungsleiter war Fritz Lettenmayer.

1966 Der TSV Firnhaberau zählt in den Sparten Turnen, Fußball, Tischtennis sowie in der Theater- und Sängerabteilung 400 Mitglieder.

1970 Das Sportheim mit Umkleide- und Duschräumen sowie einem Tischtennis-Saal wurde von den Sportlern in Eigenarbeit errichtet. Das Baumaterial wurde unter anderem durch Altpapiersammlungen finanziert. Erst 13 Jahre später wurde es an die Kanalisation angeschlossen.

1974 Gründung der Skiabteilung. Erster Abteilungsleiter war Dieter Woll. Georg Jakob übernahm für die nächsten 26 Jahre die Leitung der Tischtennisabteilung. Das damalige Nebenfeld (heutiges Kunstrasenfeld) wurde vom Verein planiert und von der Stadt Augsburg fertiggestellt. Die Einweihung wurde mit einer großen Zeltfestwoche gefeiert.

1985 Gründung der Abteilung Stockschützen und der Theaterjugend. Im gleichen Jahr wurden in 600 ehrenamtlichen Arbeitsstunden zwei Asphaltbahnen errichtet.

1986 Der TSV Firnhaberau zählte 750 Mitglieder.

1989 Die zwei Asphaltbahnen wurden um drei weitere ergänzt und im Jahr 1995 generalüberholt. Beim Landesturnfest in Bamberg wurde Martin Tyroller mit 128 Durchschlägen innerhalb von 30 Sekunden „Seilhüpfkönig“. Gretl Hirner, Tochter des Gründungsvorsitzenden Alfred Weinald, übernahm für die nächsten 20 Jahre die Leitung der Theaterabteilung.

1990 Beginn der „gesundheitsorientierten“ Gymnastik. Das Gütesiegel des Deutschen Turnerbundes „Pluspunkt Gesundheit“ wurde erstmalig durch Zusatzausbildungen der Übungsleiter erworben.

1992 Die seit 1988 in Bau befindliche Erweiterung des Vereinsheims wurde eingeweiht. Der TSV Firnhaberau durchbrach die 1.000-Mitglieder-Marke und zählte ab diesem Zeitpunkt zu den 20 größten Sportvereinen in Augsburg.

1996 Das 70-jährige Bestehen wurde an fünf Festtagen groß gefeiert. Der Verein zählte 1200 Mitglieder.

1997 Die Jugendordnung für Nachwuchs-TSVler im Alter zwischen 10 und 27 Jahren wurde eingeführt.

1998 Der TSV geht ins Netz: Als vierter Sportverein Augsburgs war der TSV Firnhaberau im Internet vertreten.

2000 In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde der Bau einer vereinseigenen Gymnastikhalle beschlossen. Die Turnabteilung wurde in drei Abteilung aufgeteilt (RSG/Tanz & Ballett, Gymnastik/Aerobic und  Turnen). Grund war der stetige Anstieg  an Mitgliedern in der damaligen Turnabteilung.

2001 Das 75-jährige Jubiläum wurde vom 6. bis 9. Juli gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Verein 1.230 Mitglieder.

2003 Der Bau der Gymnastikhalle wurde vollendet. Die Eröffnung wurde eine Woche lang mit verschiedenen Aktivitäten und Darbietungen gefeiert. Das Angebot für Kinder wurde erweitert, wodurch die Mitgliederzahl deutlich stieg.

2007 Gründung der  Badmintonabteilung, die allerdings 2015 aus Mangel an Spielern aufgelöst wurde. Erika Schaffer wurde mit der Goldenen Verdienstnadel der Stadt Augsburg für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz im Verein ausgezeichnet. Die Fußballer stiegen in die Kreisklasse auf.

2009 Der TSV Firnhaberau erhielt das Gütesiegel des Bayerischen Fußballverbandes, die „Silberne Raute“. Andrea Nöll gewann den Slalomtitel bei der Senioren-Weltmeisterschaft. Der Verein zählt 1400 Mitglieder.

2010 Für den Sieg im Gesamtweltcup der Ski-Senioren gewann Andrea Nöll die große Kristallkugel. Die Fußballer stiegen in die Kreisliga auf. Das Kunstrasenfeld wurde feierlich eingeweiht.

2011 Zumba erobert die Welt – auch die des TSV Firnhaberau

2012 Die Tanzgruppe  „Dance Generation“ qualifizierte sich erstmals für den Deutschland Cup DTB Dance.

2015 Mit „Der kleine Horrorladen“ führen die Theaterleut erstmals ein Musical im Wirtschaftsgarten des Hubertushofs auf.

2016 Zum 90-jährigen  Bestehen sind 1.299 Mitglieder beim TSV Firnhaberau registriert. Diese teilen sich wie folgt auf: RSG/Tanz & Ballett 422, Fußball 343, Gymnastik & Gesundheitssport 297, Turnen 230, Ski & Wandern 99, Theater 79 und Tischtennis 54 (Mitgliedschaft in mehreren Abteilungen wurde hier berücksichtigt). Unter dem Motto „Welcome to Las Vegas“ fand am 11. und 12. Juni eine Tanzgala in der Stadthalle Gersthofen mit mehr als 25 Gruppen und über 350 Mitwirkenden statt. Die erste Tischtennismannschaft stieg in die Bezirksliga 3 auf.