TSV Firnhaberau

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Neues aus der Abteilung Theater

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Im Wirtschaftsgarten war`s lustig

Wenn der Autor von der Inszenierung begeistert ist, dann sind auch die Theaterleut' des TSV Firnhaberau zufrieden. Im Falle des Lustspiels "Im Teufelsrad ist's lustig" von Winfried... [weiterlesen]
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Ehrenmitglied GRETL HIRNER 95-jährig gestorben

In unzähligen Rollen konnten die Firnhaberauer „Ihre Gretl“ bewundern: Als jugendliche Liebhaberin zum Beginn ihrer Bühnenkarriere unter der Regie von Abteilungsgründer Max P.... [weiterlesen]

Abteilung Theater

Die fidele TankstelleDie fidele Tankstelle Aufführung im Jahr 1958

Als 1926 unermüdliche Sportler den TSV Firnhaberau gründeten, schloss sich bald eine Schar junger Theaterspieler dem Verein an. Max Peter Mader hob damals die Theaterabteilung des TSV Firnhaberau aus der Taufe, in der auch Magda Schneider, die Mutter von Romy Schneider, ihre ersten Bühnenschritte getätigt hatte, bevor sie ans Augsburger Stadttheater berufen wurde. Max P. Mader bearbeitete den „Hexer“ von Edgar Wallace, brachte Stücke wie „Das weiße Rössl“ auf die Bühne, bescherte mit Bauerntheater kurzweilige Stunden und vereinte klassische Stücke im „Sturm der Jahrhunderte“. nach dem Krieg fanden sich die Spieler rasch wieder zusammen, um der geplagten Bevölkerung eine fröhliche Zeit und Hoffnung zu bringen.

Als M. P. Mader starb, übernahm die Ballettmeisterin der städt. Bühnen Augsburg Magda Karder die Truppe und führte sie mit strenger Hand von Erfolg zu Erfolg. Im Laufe der Jahre „entstaubte“ sie das Repertoire der Theaterabteilung und setzte mit ihren Boulevardtheater­Inszenierungen Maßstäbe!

Zu ihrem 80. Geburtstag inszenierte Magda Karder „Im weißen Rössl“ mit fast 80 Darstellern. Einer ihrer größten Erfolge aber war 1992 die liebevolle Inszenierung des bayerischen Klassikers „Der Brandner Kaspar und das ewig Leben“. Besonderen Anklang fand ihre Idee, die jährlichen Weihnachtsmärchen von Kindern spielen zu lassen.

Hänsel und Gretl 1985Hänsel und Gretel 1985 mit Patrizia Pfister (geborene Schnell) und Stefan Seebach (Fotos: TSV Archiv)

Vor 31 Jahren gründete Rainer Lechner eine Jugendgruppe, die noch heute sehr aktiv die Firnhaberauer Kultur belebt. Das erste Stück war damals 1985 auf der Bühne im Hubertushof "Hänsel und Gretel". Zum 30-jährigen Jubiläum der Theaterjugend wurde das Stück erneut aufgeführt.

Im Jahr 1988 nahm die Jugendgruppe beim „Theatra 88“ in Saint Louis mit dem Stück „Die dumme Augustine“ mit Erfolg teil. Die Theaterjugend richtete 1996 das vierte Treffen der Bayerischen Jugendtheater in unserem Stadtteil aus. Neben Magda Karder führten auch Edi Sandmeir und Gretl Hirner erfolgreich Regie. Gretl Hirner war auch als Abteilungsleiterin von 1989 bis 2009 für die Geschicke der „Theaterleut“ verantwortlich und stand im hohen Alter von 85 Jahren noch aktiv auf der Bühne.

Seit einigen Jahren führt Rainer Lechner Regie und so stehen neben spritzigen Boulevardkomödien auch klassisches Mundarttheater und musikalische Komödien auf dem abwechslungsreichen Spielplan.

Seit Kurzem haben wir einen weiteren Regisseur in unseren Reihen: Wilfried Schmid, der schon seit vielen Jahren beim TSV Theater spielt.

50 Minuten Verspätung Der Watzmann ruft Der Firmling Kleiner Horrorladen

Besonders gerne besucht die Augsburger Autorin Ulla Kling die Theaterleut, wenn eines ihrer Stücke zur Aufführung kommt. So hoben sie 2005 mit „Fünfzig Minuten Verspätung“ ein „Kling­Stück“ aus der Taufe.

Heute zählt die Theaterabteilung des TSV Firnhaberau 79 Mitglieder, wovon 29 Kinder und Jugendliche sind.